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Kurioses aus der Gemüse- und Früchtewelt

Hinweis: Die nachfolgenden Produkte führen wir nicht im Sortiment und sind auch sonst in der Schweiz - wenn überhaupt - nur sehr schwierig; und dann auch nur zu hohen Bezugskosten erhältlich. Und da diese Artikel meistens in sehr kleinen Mengen eingekauft werden, stellt sich hier auch die "Umweltbelastungs"-Frage (CO2). 


Durian    Schwarze Sapote    Kuheuter-Pflanze    Ackee (Aki-Pflaume)   Wunderbeere

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Durian (Stinkfrucht)

Der Durianbaum (Durio zibethinus), auch Zibetbaum genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Malvengewächse Malvaceae). Sie ist ursprünglich in Indonesien und Malaysia beheimatet. Heute wird sie überall in Südostasien und manchen anderen tropischen Gebieten kultiviert. Die Frucht, Durian, Zibetfrucht oder Stinkfrucht genannt, wird als Obst verwendet. Hinsichtlich ihres Geschmacks und Geruchs gibt es unterschiedliche Meinungen. Einige Konsumenten schätzen sie aufgrund ihres vielschichtigen Geschmacks außerordentlich, während andere sich durch Geschmack und Geruch derselben abgestoßen fühlen.


Stinkfrucht treibt Passagiere aus Flugzeug
Durian-Alarm! In Indonesien wollten Flugpassagiere den fauligen Geruch der berüchtigten Stinkfrucht in der Kabine nicht ertragen. Sie protestierten und verlangten, aus der Maschine gelassen zu werden. Die Crew gab nach. 

Auch viele Taxifahrer weigern sich, Durians zu transportieren, denn der Duft in den Polstern lässt sich tagelang nicht mehr weglüften. In Flugzeugen und z.B. auch der Singapurer U-Bahn sind die Früchte aus dem gleichen Grund verboten, ebenso in vielen Hotels und Restaurants.


Schwarze Sapote (Schokoladenpudding-Frucht)


Schwarze Sapote (Diospyros digyna), so heißt die Frucht, welche Frauen (und natürlich auch den Männern) genussvollen und kalorienarmen Genuss mit dem Geschmack von Schokopudding verspricht und das ohne Reue, oder der Figur zu schaden.

Ursprünglich stammt die Schwarze Sapote aus dem südlichen Teil Nordamerikas. Dort wird der immergrüne Baum bis zu 25 Meter hoch. Er besitzt eine dichte und ausladende Krone und bis zu 30 cm lange, tiefgrün glänzende Blätter. Seine rissige Borke ist schwarz. Bei den Früchten handelt es sich um grünschalige Beeren mit schokoladenbraunem Fruchtfleisch.

Die Früchte, runde Beeren mit einem Durchmesser von etwa 10 cm, besitzen eine glatte, glänzende Schale. Ist sie anfangs noch dunkelgrün, geht sie, je reifer sie wird, von Dunkelbraun ins Schwarze über. Ähnlich verhält sich das Fruchtfleisch, welches zuerst erdfarben und später schokoladenbraun wird. Die Konsistenz des Fruchtfleisches ist breiig, ähnlich dem von Pflaumenmus, und weist einen sahnigen, süßlich milden und nussigen Geschmack auf.


Kuheuter-Pflanze (Nippelfrucht)

Das mehrjährige, tropische Nachtschattengewächs (Solanum mammosummit) seinen exotischen, dunkelblauen Blüten und den bizarren 3 bis 5 cm langen gelb-orangenen Früchten, die an langen holzigen Stielen wachsen, zählt zu den Zier – Auberginen. Ähnlich wie auch beim Eierbaum sind die Früchte nicht essbar. Der skurile Strauch erreicht eine Höhe von 1,20 bis 1,80 Metern.

Die Pflanze selber sieht ungefähr aus wie eine Tomatenpflanze, nur das Stiel und Äste mit kleinen Stacheln besetzt sind. Die Früchte, die einige Zeit nach der Blüte heranreifen, sind erst weißlich gelbgrün und färben sich dann leuchtend gelb-orange. Ihre lustige Form erinnert an lauter kleine Kuheuter; daher auch die Namensgebung. Im Topf oder Kübel ist sie eine interessante und ausgefallene Zierpflanze.


Ackee (Aki-Pflaume)

Die Akee (Blighia sapida) ist eine ursprünglich aus Westafrika stammende Frucht, die -nachdem sie laut Überlieferung 1793 von William Bligh, Kapitän der HMS Bounty nach Jamaika gebracht wurde - mittlerweile weltweit erhältlich ist. Die zur Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae) gehörende Akee wird auch Ackee, Aki oder Akipflaume genannt, ist beispielsweise nahe mit Lychee oder Longan verwandt und wird in tropischen und subtropischen Gebieten der Erde angepflanzt.

Vorsicht, giftig!
Die Akee ist eine birnenförmige, hellrote bist orange Frucht, die nicht im Ganzen verzehrt werden kann. Essbar ist nämlich nur das gelblich- weiße Fruchtfleisch um die drei großen schwarzen Kerne im Inneren der Frucht. Zudem sollte sie nur dann gegessen werden, wenn sie sich von selbst geöffnet hat. Der Rest der Frucht, sprich die Schale bzw. die Kerne, sind giftig. Genauso sollte sie nur frisch gegessen werden, da nicht nur die unreife, sondern auch die überreife Frucht giftig ist und deren Verzehr aufgrund der enthaltenen Aminosäuren Hypoglycin A und B zu Erbrechen (Jamaican vomiting sickness syndrome) oder Unterzuckerung führen kann.


Wunderbeere

Die Wunderbeere (Synsepalum Dulcificum), auch als miracle fruit oder miracle berry bekannt, stammt aus dem tropischen westlichen Afrika, und trägt zweimal jährlich Früchte.  In der Wunderbeere enthalten ist das Mirakulin,  ein Protein, welches aus 191 Aminosäuren besteht. Miraculin selbst ist geschmacklos, doch wenn die menschliche Zunge Miraculin ausgesetzt wird, nimmt sie eigentlich saure Speisen wie z.Bsp. Zitrusfrüchte, als süß wahr. Wird Miraculin gleichzeitig mit Säuren konsumiert, so braucht es einen Moment, bis sich der Effekt einstellt. Bis das Miraculin wirkt, schmeckt eine Mischung mit Säuren zuerst sauer, nach einer Verzögerung stellt sich dann der süße Geschmack ein.

Da die Wunderbeere selbst kaum über einen Eigengeschmack besitzt, wurde die Geschmackskonversion als Wunder angesehen. Dies erklärt auch den Namen “Wunderbeere”. In Westafrika wurde die Wunderbeere benutzt, um den Geschmack saurer Speisen zu verbessern.

Miraculin könnte zukünftig als kalorienarmer, für Diabetiker geeigneter Süßstoff genutzt werden. Die Herstellung ist derzeit allerdings noch zu teuer. Versuche, Miraculin auf gentechnischer Basis herzustellen, könnten der Herstellung eines neuen zuckerfreien Süssungsmittels dienen. Japanische Wissenschaftler waren beispielsweise erfolgreich mit der Erzeugung genveränderter Pflanzen wie dem Gartensalat, die Miraculin produzieren. Auch Ansätze zur Produktion mittels gentechnisch veränderter Bakterien (Escherichia coli) wurden bereits beschrieben.

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